Vor einiger Zeit habe ich ein Meetup zum Thema Visual Thinking besucht und dabei festgestellt das es dabei um viel mehr wie nur Bilder gehen kann. Visual Thinking kann man viel weiter fassen und umfasst auch Symbole, Gesten, Gegenstände oder Geschichten. Es geht vielmehr um eine sichtbare Art der Kommunikation. Ein sehr inspirierendes Erlebnis was ich gerne mit euch teilen möchte.

Visual Thinking im engeren Sinne

Was ist eigentlich Visual Thinking. Im allgemeinen versteht man darunter die Kommunikation mit visuellen Elementen. Die meisten von uns denken hier jetzt sicher an Zeichnungen und Bilder. Sei es auf einem Blatt Papier, einem Flipchart oder einer Leinwand. Wir sehen Bulletpoints, Roadmaps, Mindmap, vielleicht auch Zeichnungen und Icons. Das ist natürlich alles richtig. In vielen Situationen kann dies ein sehr adäquates Hilfsmittel sein um Inhalte festzuhalten, zu vereinfachen und zu vermitteln. So kann ich die wichtigsten Punkte eines Workshops an einer Leinwand mit Symbolen festhalten, Meilensteine auf einer Straßenkarte einzeichnen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Durch den geschickten Einsatz von Bildern und Icons unterstütze ich meine Botschaft oder das Ergebnis und gebe den Teilnehmern die Chance ihre Gedanken an diese Bilder zu koppeln.

Visual Thinking mehr als nur Bilder

Figuren und Logos

Doch wie schon angekündigt, habe ich in diesem Meetup gesehen das unser Visual Thinking viel weitergegriffen werden kann. Viel mehr Einsatzmöglichkeiten bieten. Neben den schon beschriebenen Bildern gehören auch Symbole und Objekte dazu. Auch ein Maskottchen ist ein visueller Anker sein, den wir mit einem Gedanken oder Thema in Verbindung bringen. Also warum nicht eine Figur oder ein Logo an ein großes Projekt hängen? Direkt bekommen die Teilnehmer*innen eine Verbindung und einen Anker den sie mit dem Projekt in Verbindung bringen können. Ebenso trägt es dazu bei das die Teilnehmer sich eher mit einem Thema identifizieren.

Objekte und Symbole

Etwas greifbarer ist der Einsatz von Objekten. Ich kann eine Erklärung sehr gut mit einem Objekt in Verbindung bringen. So kann ich beispielsweise ein Schild nehmen und die Vorder- und Rückseite, oder ein für und wieder zu einem Thema beschreiben. Oder einen Würfel und ich kann ein Thema von verschiedenen Seiten betrachten. Auch hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Arbeitet gerne auch mit Metaphern und probiert ein bisschen was aus. Je außergewöhnlicher eure Idee, desto besser ist die Verbindung und die Teilnehmer*innen prägen sich die Themen bessern ein. Hier darf gerne auch der ein oder andere Schmunzeler platziert werden.

Geschichten und Heldensagen

Auch unser Storytelling bedient sich der Symbolik und der Visuellen Unterstützung. Wobei ich denke das man hier wirklich in der Königsdisziplin ist, sein Thema auf eine Geschichte zu projizieren und vermitteln, kann eine unglaubliche Wirkung haben. Erfordert sicher etwas Übung. Aber warum nicht. Auch ein Team kann eine Heldenreise durchleben. Situationen erleben und Heldentaten vollbringen und ich bin sicher das man sich noch lange an ihre Geschichte erinnern wird. Eine starke Symbolik und ein interessantes Anwendungsfeld.

Visual Thinking - Puzzleteile können aus Teilen ein großes Ganzen bilden
Puzzleteile können aus Teilen ein großes Ganzen bilden

Noch viel mehr

Das sind aber auch nur ein paar Beispiele des Visual Thinking. Mit Symbolen, Objekten, Logos und noch vielem mehr, kann ich das, was ich vermitteln möchte, unterstützen und untermauern. Mit ein bisschen Übung fallen euch sicher weitere tolle Ideen und Möglichkeiten ein. Die Effekte die dabei entstehen können sind klasse, zeigen sehr schnell ihre Wirkung und es macht natürlich auch noch Spaß.

Wenn ihr euch ein wenig umschaut werdet ihr auch ganz schnell, ganz viele Beispiele entdecken, in denen Sprecher*innen mit Symbolen Arbeiten und diese zur Unterstützung ihrer Botschaft einsetzen. Mit ein bisschen Übung könnt ihr euch auch selbst ein tolles Repertoire an Symbolen, Objekten oder Geschichten aneigneten und in Workshops und Veranstaltungen zum Einsatz bringen. Ich denke man sollte klein beginnen und sich dann immer weiter vor trauen.

Also los gehts, probiert es aus.

Wie ich Visual Thinking im engeren Sinne gesehen habe…. hierzu habe ich noch mal einen Artikel rausgesucht.

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