Da wir mit dem Testen nun am Ende des Design Thinking Prozesses angekommen sind ich gerne noch ein paar sehr interessante Aspekte ansprechen. Denn das Design Thinking ist nicht nur einfach eine Methode die man anwendet, es zieht seine stärken auch aus einigen weiteren Bereichen die aus dem Prozess mehr eine Kultur entstehen lassen. Auch das drum herum ist sehr entscheidend für den erfolgreichen Einsatz.

Es geht vor und zurück

Wenn die Lösung den Anforderungen nicht entspricht, geht einfach einen Schritt zurück und versucht es auf einem anderen Weg noch mal. Das Design Thinking ist keine Methode die man von vorne nach hinten abarbeitet. Es lebt viel mehr von das man im Prozess hin und her springen kann. Die Pfeile auf dem Prozessbild sollen die veranschaulichen. Wenn man in einer Sackgasse angekommen ist so kann man einfach an einen anderen Punkt springen und es noch einmal versuchen. Macht das was notwendig ist. Funktioniert ein Prototyp nicht, geht zurück überprüft euren Ansatz und stellt einen neuen Prototyp her. Stellt ihr fest das die Problembeschreibung eine Schwäche aufzeigt. Ändert sie. So kann es natürlich je nach bedarf vor und zurück gehen. Das entscheidende ist das ein versagen die Prototypen nicht ein scheitern des Projektes bedeutet. Akzeptiert was passiert ist, verbessert euren Ansatz und startet noch mal.

Das ist meiner Meinung nach ein große Stärke des Prozesses. Allerdings erfordert dies auch eine Kultur des Scheiterns und das man Ideen auch mal fallen lassen muss. Ein durchdrücken der eigenen Idee ist daher nicht ratsam. Aber wenn man das Scheitern einer Idee akzeptieren kann, werdet ihr schnell sehen zu welchen tollen Ergebnissen ihr kommen könnt.

Diversität im Team

Das Design Thinking befürwortet ein Team welches möglichst divers aufgestellt sein sollte. Das bedeutet das wenn ein Team aus möglichst unterschiedlichen Personen und Hintergründen besteht, man die interessantesten Ergebnisse bekommen wird. Das bedeutet das man Personen mit den unterschiedlichsten Hintergründen zusammen bringen soll. Alter, Position, Aufgaben, Erfahrungen aber auch Hobbies und Interessen haben alle einen Einfluss beim Generieren toller Ideen.

Habt ihr die Möglichkeit so ein Team aufzustellen ergibt und zeigt sich sehr schnell die Kraft die im Team steckt um großartige Ergebnisse zu generieren. Bringt die Teilnehmer zusammen, lernt euch kennen und dann geht es los. Aber wo geht es eigentlich los.

Open Space

Der Arbeitsbereich des Design Thinking Teams. Der dritte Punkt den ich hier in diesem Artikel erwähnen möchte. Im Design Thinking ist es sehr wichtig einen flexiblen und offenen Raum für seine Arbeit zu haben. Der Raum muss sich den Bedürfnissen der Aufgabe anpassen und entwickeln. Die Entwicklung passiert ganz von selbst wenn der Prozess durchlaufen wird. Am Anfang beginnt ihr mit einem relativ leeren und freien Bereich und wenn ihr mit dem Projekt zum Ende kommt werdet ihr eine hülle von Notizen, Zeichnungen, Basteleien und Kritzeleien haben. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt des Methode und sollte unbedingt in die eigene Arbeit eingebaut werden. Der Raum muss die Arbeit unterstützen und darf auf gar keinen Fall die Möglichkeiten limitieren. Man könnte auch sagen er arbeitet als Art Träger für eure Gedanken und Ideen mit und hilft euch immer bessere und interessante Ergebnisse zu generieren.

Zum Abschluss

In diesem Artikel wollte ich mal 3 stärken des Design Thinking hervor heben und etwas genauer beleuchten. Angefangen mit der Flexibilität der Methode, der Kultur über das Team hinein in den Arbeitsbereich. Alle Punkte sind sehr wichtig und sollten in jedem Design Thinking Projekt seine Berücksichtung finden. Eben nicht nur eine Methode, sondernKultur und Art zu Arbeiten.

Aber das wichtigste ist doch auch immer, habt ein Spaß, lasst euren Gedanken freien Lauf und habt eine tolle Zeit in eurem Design Thinking Projekt

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