Mit diesem Artikel möchte ich gerne die Design Thinking Serie auf Learnsuits.de zum Abschluss bringen. Während der letzten Artikel haben wir uns die Grundlagen des Designs Thinking angeschaut und die wichtigsten Themen etwas genauer zu Gemüte geführt. Mit diesem Abschließenden Artikel möchte ich gerne noch mal einen kleinen Rückblick über die Themen geben. Im letzten Artikel haben wir uns die Stärken des Prozesses angeschaut. Auch warum dieser in der Anwendung besser ist wie manch anderer Prozess. Design Thinking ist kein geradliniger Prozess mit viel Flexibilität.
Also schauen wir uns das ganze doch noch mal an.

Rückblick – Der Design Thinking Prozess

 

6 Schritte in einem Durchlauf

Empathie

Als erstes war es unsere wichtigste Aufgabe ein Experte auf dem angestrebten Gebiet zu werden. Wir müssen beobachten und lernen worum es in unserer bevorstehenden Aufgabe eigentlich geht. Empathie ist hier unser Schlagwort und beschreibt das Einfühlen in die Thematik der bevorstehenden Aufgabe. Was ist genau das Problem und welches Ziel möchten wir mit unserem tun erreichen.

Verstehen – Der erste Schritt im Design Thinking

Observe

Der nächste Schritt ist das Beobachten. Situationen und Umstände in der sich unsere Herausforderung abspielt. Wo finden wir unser Problem und können wir es dann beobachten. In diesem Moment ist es sehr wichtig möglichst viele Informationen darüber zu sammeln. Es ist wichtig über das Problem zu sprechen und die Erfahrungen der Anwender zu erfassen. Was sind ihre Gedanken und Gefühle während sie mit dem Problem zu tun haben

Beobachten und Lernen

Point of View

Nachdem wir nun eine ganze Menge Daten gesammelt haben ist es nun an der Zeit das wir unseren eigenen Standpunkt genauer definieren. Wie verstehen und sehen wir das Problem. Wir müssen die Daten sichten und sortieren, im Anschluss auch klassifizieren. Dieser Schritt endet mit einem präzisen Statement welches das Problem auf den Punkt bringt und uns in den nächsten Schritten begleiten wird. Dies ist einer der wichtigsten Schritte im Design Thinking Prozess zu dem wir vielleicht noch des ein oder andere mal zurück kehren müssen bis wir das Probleme richtig erkannt und bestmöglich erfasst haben.

Sichtweise Definieren – The Point of View

Ideate

Jetzt wird es kreativ, nachdem nun das Problem beschrieben wurde, ist es an der Zeit die ersten Lösungsansätze zu generieren. Es ist die Aufgabe nun möglichst viele Ideen zu entwickeln und erst mal zu sammeln. Hier wird noch keine Bewertung der Ideen vorgenommen. Es geht rein darum Ideen zu sammeln. Nachdem dieser Schritt abgeschlossen ist, werden jetzt die aufgenommenen Ideen gruppiert und nach Themen sortiert. Es geht nun darum mögliche Lösungen zu erkennen.

Ideen – Jetzt werden wir krativ

Prototyping

Das Ergebnis aus dieser Runde wird nun als Testobjekt für den Kunden gebaut. Im Prototyping Schritt muss nun ein funktioneller Prototyp für die folgenden Tests entwickelt und gebaut werden. Dies erfordert natürlich das man sich für eine der möglichen Lösungen entschieden hat. Dabei geht es nicht um Aussehen oder Vollkommenheit sondern nur darum, die wichtigsten Funktionen und Fragen testen zu können. Es gibt die unterschiedlichsten Versionen eines Prototypen. Sie können gezeichnet oder gebastelt sein. Bunt oder nur schwarz weiß. Er muss nur die Funktion liefern die wir gleich brauchen.

Prototyping – Jetzt wird gebaut

Der Moment der Wahrheit. Nun wird der Prototyp getestet und zwar vom Nutzer. Nehmt euren Prototypen und geht raus in die Welt an die Orte wo ihr eure Nutzer finden könnt. Aber damit die Tests auch das liefern was gebraucht wird ist ein wenig Vorbereitung notwendig. Überlegt euch euren Text und die Fragen die Ihr dem Nutzer stellen wollt. Oder übergeht es einfach wortlos. Die Ergebnisse müssen dann erfasst und aufbereitet werden. Habt ihr eurer Ziel erreicht? Sind die Ergebnisse zufrieden stellend?

Testen – Der Moment der Wahrheit

Setzt euch im Anschluss zusammen und betrachtet euer Werk, habt ihr euer Ziel erreicht? Dann könnt ihr euch nun glücklich schätzen oder müsst ihr in eine neue Runde Starten.

Nach eurem ersten Projekt werdet ihr erstaunt sein wie einfach es doch ist. Man muss kein Designer sein um kreative Ideen in eine Lösung umzusetzen. Und die Erfahrung kommt mit der Anwendung. Darum möchte ich hier auch noch mal auf die stärken des Prozesses hinweisen. Die Flexibilität des Prozesses, gestaltet es euch wie ihr braucht. Der Prozess ist so aufgebaut das ihr je nach bedarf vor und zurück springen könnt. Wenn etwas nicht passt, geht einen Schritt zurück und probiert es noch einmal. Als zweites hatten wir das Diverse Team. Eines der wichtigsten Faktoren im Design Thinking. Die Vielfalt der Gruppe ergibt ihre Stärke. Und als dritten Punkt haben wir noch den Arbeitsbereich. Der Workspace in dem gearbeitet wird. Flexibel und passt sich den Anforderungen an.

Die stärken des Design Thinking

Aber das aller wichtigste was noch nicht erwähnt wurde ist natürlich ….. habt Spaß dabei.

Das arbeiten im Bereich des Design Thinking bringt natürlich auch sehr viel Freude mit sich. Die Chance seinen gewohnten Alltag hinter sich zu lassen und in eine kreative und ungewohnte Umgebung einzutauchen. Also direkt in die erste Chellange starten und es ausprobieren.

 

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